Sehenswertes

Torfschiffhafen Kreuzkuhle / Kollbecksmoor

Die Torfschiff-Hafenanlage der Gemeinde Gnarrenburg an der Kollbeck ist seit Mitte 2014 die Attraktion für den Tourismus. Ein Hafenbecken mit ausreichend Ein- und Ausstiegsstellen für Torfkahn- und Paddeltouristen präsentiert sich eingebettet in einem kulturhistorischen Umfeld von 3 Torfkahnschauern, einer Moorkate und Torfmieten.

Inmitten einer Natur- und Kulturlandschaft erleben Sie ein besonderes Erlebnis- und Freizeitangebot. Wasserwanderer finden hier einen Start- und Zielpunkt sowie einen erholsamen Rastplatz.

Gesellige Torfkahnfahrten, Kanu- und Paddelvergnügen, diverse Veranstaltungen, historisch aufklärende Führungen zur Geschichte der Moorkolonisation und des Torfhandels sowie die umgebende Naturlandschaft sind die Attraktionen der Hafenanlage.

Die zu Fuß zu erreichende Haltestelle Nordsode lädt ein zu einer Moorexpress-Bahnfahrt. Gastronomische Angebote vor Ort runden das abwechslungsreiche Freizeitvergnügen ab. Das Hafengelände ist für Besucher immer geöffnet.

Text-Gestaltung: NO LIMITS Werbeagentur

Moorturm

Der Moorturm in Forstort-Anfang bietet seinen Besuchern Einblicke in die Vogelwelt des Naturschutzgebietes, vor allem der Kraniche zur Zugzeit und die Ergebnisse langjähriger Wiedervernässung ehemaliger Torfabbaugebiete.

Öffungszeiten: Ganzjährig begehbar
Lage: An der K148, 27442 Gnarrenburg-Augustendorf

















Moorerlebnispfad

Um dem Besucher Einblicke in die ursprüngliche Moorlandschaft, die Bedeutung von Mooren, Tier- und Pflanzenwelt, die Nutzung von Torf und die Zukunft der letzten Moore zu verschaffen, hat die Gemeinde Gnarrenburg in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen den Moorerlebnispfad geschaffen. Der rund 700 m lange Pfad führt die Besucher zu verschiedenen Stationen, an denen sie etwas sehen, lesen oder erleben können. Neben inhaltlich gestalteten Stationen gibt es auch drei Aktionsstationen, und zwar die Modderzone, in der man barfuss das Moor erleben kann, der historischen Vorbildern nachgebaute Knüppel- und Bohlendamm und einen Moorgraben, den man mit einem Stab überspringen kann. Außerdem wurde vom Nabu ein Libellenteich angelegt.

Bilder vom Moorerlebnispfad in Augustendorf.


Das ca. 1400 ha große Naturschutzgebiet am Huvenhoopsee mit dem einzigen in der Region existierenden Hochmoorsee. Das Gebiet kann aber nur am Rande betreten werden. Im Bereich zwischen der Moorschutzhütte am südlichen Ortsausgang in Augustendorf und dem Aussichtsturm am See ist der Moorerlebnispfad angelegt worden (siehe oben).

 

Huvenhoopsmoor

Naturräumlich gehört das Huvenhoopsmoor in Augustendorf/Glinstedt zum Gnarrenburger Moor, das sich noch im 18. Jh. – als nördlicher Ausläufer des Teufelsmoores – bis in die Nähe von Bremervörde erstreckte. Durch Urbarmachung und Torfabbau sind in diesem einst 60km² großen Moorgebiet heute nicht mehr als 1,5 km² an naturnaher Hochmoorfläche übrig geblieben. Zu ihnen gehört auch die Landschaft um den Huvenhoopsee (Naturschutzgebiet), die vom Moorerlebnispfad und dem dazu gehörenden Aussichtsturm eingesehen werden kann.

 


Ausblick in das Moor.

 

Großsteingrab

Das Großsteingrab im Brilliter Eichholz als Zeuge der frühen Besiedlung der Geestrücken in der Gemeinde.



Großsteingrab im Eichholz
 

Bienenlehrstand

In Dahldorf, einem Ortsteil von Gnarrenburg, hat der Imkerverein Gnarrenburg in den 90ger Jahren auf einem schön gelegenen Moorgrundstück einen Bienenlehrstand eingerichtet. Dieser Stand ist frei zugänglich. Die Besucher können sich hier anhand von Tafeln über die Bienenzucht und das Leben der Bienen informieren.



Bienenlehrstand


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