Augustendorf


Augustendorf wurde in der letzten Phase der Moorkolonisation der Region angelegt. Der Anbau begann hier 1828 unter der Leitung des Moorkommissars Cr. Nikolaus Witte. Haupterwerbsquelle war zunächst nicht die Landwirtschaft, sondern die Gewinnung von Brenn- und Streutorf, dessen Verfrachtung über den 1852 angelegten Augustendorfer Kanal (noch heute neben der K 148 als Vorfluter zu erkennen) erheblich vereinfacht wurde.

Erst nach der Einführung der künstlichen Düngemittel wurde allmählich eine erträgliche Landwirtschaft erreicht. Dies dokumentiert sich, wie auch in den anderen Moorortschaften, durch den Bau von Fachwerkhäusern.


Augustendorf ist heute durch den Historischen Moorhof (Heimatmuseum), den Moorerlebnispfad der am Rande des einzigen in der Gemeinde noch intakten Hochmoorgebietes, dem Huvenhoopsee, 2004 eingerichtet zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.


Im erweiterten Umfeld wurde zwischen Augustendorf und Glinstedt im Jahr 1999 ein ca. 1400 ha großes Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Augustendorf hatte am 31.12.2016 257 Einwohner; Ortsvorsteherin ist Corinna Viebrock.


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