Barkhausen


Zu den kleinen Ortschaften gehört das 1784 durch Jürgen Christian Findorff gegründete Barkhausen am Oste-Hamme-Kanal. Die Kolonisation vollzog sich hier in verschiedenen Abschnitten. Zunächst am Oste-Hamme-Kanal (Unter-Barkhausen), dann Mittel-Barkhausen (Kloster) und zuletzt Ober-Barkhausen am Barkhausener Kanal.

1861 versuchte man im so genannten Königholz, erstmals im Moorbereich, Nadelgehölze anzupflanzen. Der Versuch zeigte aber, dass sich das nicht lohnte. Nach dem Abholzen entstand dann die Siedlung Forstortanfang, die heute zu Glinstedt gehört.

Der Name lässt sich von dem niederdeutschen Wort "Bark" für Birke ableiten und erinnert gleichzeitig an den Barckhoopsee im früheren Barkhausener Moor gelegen. Interessant ist, dass in diesem Moor bereits zu Zeiten der Bremer Erzbischöfe vor 1648 der Plan bestand, Oste und Hamme, und damit auch Elbe und Weser, durch einen Kanal zu verbinden. Es wurde bereits ein etwa 1200 m langes Stück ausgehoben, das dann wahrscheinlich im 30 jährigen Krieg verfiel.

Barkhausen hatte am 31.12.2016 263 Einwohner; Ortsvorsteher ist Jürgen Wehrs.


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