Klenkendorf

Bereits 1780 wurde im Bereich des heutigen Ortes Klenkendorf eine Moorsiedlung projektiert, deren Realisierung aber erst am 27. September 1823 erfolgte. 27 Siedlungsplätze standen zur Verfügung. Der 28. war für die Schule gedacht, die aber erst 1835 gebaut wurde. Angelegt wurde die Siedlung als Reihensiedlung südlich des Oste-Hamme-Kanals. In den ersten Jahrzehnten der Besiedlung wechselten die Besitzer der Hofstellen sehr häufig. Den Namen erhielt die neue Ansiedlung zum Andenken an den 1821 verstorbenen Oberhauptmann des Amtes Bremervörde, Claus von Klenck.

Die zwischen den Kolonien Klenkendorf und Augustendorf gelegenen verlandeten Flächen der "Kronen- und Roggenseen", sowie weitere Moorflächen wurden 1835 zur Kolonisation freigegeben und als Oberklenkendorf benannt.

Zwischen Klenkendorf und Langenhausen wurde 1837 eine Holländermühle errichtet, die bis kurz nach dem 2. Weltkrieg ihre Arbeit für die Moorbauern verrichtete.

Klenkendorf hatte am 31.12.2016 238 Einwohner; Ortsvorsteher ist Johann Steffens.


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