Kuhstedtermoor

Als letzte Moorkolonie wurde um 1850 im Rahmen der Kolonisation der Kgl.-Hannoverschen Regierung das zu Kuhstedt gehörende "Große Kuhstedter Moor" besiedelt. Diese Siedlung erhielt dann den Namen "Kuhstedtermoor".

28 Anbaustellen zu 53 Morgen (ca. 13 ha) wurden an die Kolonisten verkauft, und nicht wie bisher zu Meierrecht vergeben. 1855 wurde diese Siedlung dann zur selbständigen Gemeinde ernannt.

Anfänglich war auch hier der Verkauf von Torf, der über den Nordgraben und den Kuhstedtermoorer Schiffgraben zur Hamme und dann weiter transportiert wurde, Grundlage des Erwerbs.



Das schmucke Dorf ist zurzeit dabei, sich seiner "Moortradition" zu besinnen. Ein nach alten Zeichnungen erbautes "Backhaus", ein rekonstruiertes Halbhuntschiff, eine Torfscheune, die an anderer Stelle abgebrochen und teilweise wieder aufgebaut wurde, ein Bauerngarten und eine Remise, bilden den Mittelpunkt der lang gestreckten Siedlung.

Kuhstedtermoor gehört zum Kirchspiel Kuhstedt.

Mit 242 Einwohnern (31.12.2016) ist Kuhstedtermoor die kleinste Ortschaft; Ortsvorsteher ist Rainer Müller.


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