Langenhausen

Im nördlichen Abschnitt des Oste-Hamme-Kanals liegen rechts und links davon Friedrichsdorf und Langenhausen.

Der Ortsteil Langenhausen, ca. 4 km lang, wurde bereits 1790 geplant und um 1800 unter Leitung des Moorkommissars Dietrich Kohlmann nach der Fertigstellung des Kanals endlich realisiert.

1784 wurde bereits der Ort Friedrichsdorf, östlich vom Kanal liegend, gegründet. Der Ort erhielt seinen Namen nach dem zweitältesten Sohn König Georgs III, Adolf Friedrich, Herzog von York, der 1782 auf dem Weg von Lüneburg nach Worpswede auch die Region in den neuen Moorkolonien besuchte. Die zunächst vorgesehenen 16 Anbaustellen zu 50 bis 60 Morgen, wurden später um weitere 3 Stellen erweitert. 1802 waren die 16 ersten Stellen besetzt, wobei 2 Anbauern ein festes Haus und drei eine Hütte besaßen.

Beide Moorkolonien wurden per Kreisbeschluss am 29. Januar 1929 zusammengelegt. Dabei blieb das Vereinsleben aber bis Mitte der 90er Jahre teilweise getrennt

Seit 1822 wurden die Kinder der rund 220 Bewohner zusammen mit denen der 112 Friedrichsdorfer in der neu gebauten Schule gemeinsam unterrichtet.

Der "Zwillingsort" Langenhausen-Friedrichsdorf wird durch den Oste-Hamme-Kanal geprägt.

In den letzten Jahren hat sich die Ortschaft einen Namen durch die umfangreichen Anpflanzungen von Narzissen und Obstbäumen im Bereich des Kanals sowie durch das Blütenfest im April gemacht, einem auf mehr als 2 km Länge aufgebautem Markt mit Antiquitäten, Trödel, Veranstaltungen und Jahrmarktsbetrieb.

Langenhausen hatte am 31.12.2016 568 Einwohner; Ortsbürgermeister ist Hans Murken.


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